Katzenprobleme = Problemkatzen?

Hier sind die Probleme etwas anders gelagert, als beim Haushund, obwohl einige Schwierigkeiten ähnlich erscheinen.

 

 

 

Man kann eine Katze nicht mit Gehorsamsaufgaben trainieren, Dominanzübungen durchführen oder andere Trainingsmethoden verwenden. Hier muss grundsätzlich anders an die unerwünschte Verhaltensweise herangegangen werden. Doch da die meisten Katzen hochbestechlich sind, liegt hier der Trainingsansatz auf der Hand...

 

 

Harnspritzen, Harnmarkieren: Meist werden spezielle Orte markiert, das Katzenklo wird weiterhin benutzt. Sowohl Kater als auch Kätzin könne markieren. Die typische Stellung ist aufrecht mit senkrecht nach oben gestrecktem, zitterndem Schwanz.

 

 

 

Unsauberkeit: Die Orte sind eher nicht voraussagbar, das Katzenklo wird selten benutzt oder gar nicht mehr. Manchmal wird direkt neben das Katzenklo gemacht.

 

 

 

Aggression:

- Idiopathische Aggression äussert sich in unregelmässigen, für die Besitzer nicht vorhersehbaren und sehr schmerzhaften Angriffen. Sie ist allerdings sehr selten. Eher handelt es sich um:

 

 

 

- Spielerische Aggression. Hier greift die Katze oftmals scheinbar respektlos an und flieht danach in der Regel sofort. Sehr unvorsichtiges Spiel.

 

 

 

- Revierverteidigende Aggression zeigt sich in offensiven Angriffen auf Artgenossen.

 

 

 

- Angstaggression kann hierauf die Folge sein, wenn eine angegriffene Katze sich zur Wehr setzt und unter Druck gerät.

Angst: Die Katze verkriecht sich, verkrampft, verteidigt sich bei Annäherung.

 

In allen Fällen ist eine sehr hohe Sensibilität des Besitzers notwendig, um angemessen auf die Reaktionen der Katze reagieren zu können.

 

Destruktives Verhalten: Obwohl es sich hierbei um ein Normalverhalten der Katze handelt, ist es oft störend, wenn die Katze an allen möglichen Gegenständen im Haus ihre Krallen schärft. Oft ist die Bereitstellung eine geeigneten Ersatzgegenstandes bereits hilfreich, wobei manche Katzen teuer erworbene Kratzbäume konsequent ignorieren. Hier ist die Art und Weise der Einführung des neuen Kratzgegenstandes wegweisend, damit die Katze ihn akzeptiert.

 

Pica (Stoff saugen/fressen): In den meisten Fällen ist Pica sehr hochgezüchteten Rassekatzen (Perser, Main Coon, …) zu Eigen. Es tritt in der Regel mit ca. 6 – 8 Monaten das erste Mal auf. Das Tier nuckelt auffallend stark an Stoffen (bevorzugt Wolle) oder der menschlichen Haut. Teilweise werden ganze Stofffetzen verschluckt, was dem Tier stark schaden kann.

 

Übermäßige Körperpflege: Die Katze putzt sich sehr oft und zwanghaft. Oft sind kahle Stellen festzustellen. Das Tier macht einen allgemein eher unruhigen Eindruck. Die Steigerung kann unter Umständen selbstverstümmelndes Verhalten sein (Schwanz-, Pfotenbeißen).

 

Die Ursachen können hier sehr unterschiedlich sein und sollten so schnell wie möglich abgeklärt werden, um Infektionen vorzubeugen.

 

Weitere Problemfelder: heikle Fressgewohnheiten, Jagen, in fremde Gärten koten, Umzug.

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