Häufige Fragen...?!

Hier erhalten Sie Antworten auf einige Fragen zu Hunden, Katzen und Pferden, die Sie sich vielleicht schon einmal gestellt haben, aber noch keine Antwort bekamen...

? Wie hoch sind die Chancen, einem bissigen Hund das Beißen abzugewöhnen?

 

! Es gibt sehr gute Möglichkeiten, bei einem aggressiven Hund das Beißen einzustellen. Das bedeutet aber nicht, dass dieser Hund nicht wieder beißen wird. Vorsicht sollte immer geboten sei, besonders, wenn Kinder involviert sind!

? Meine Katzen vertragen sich plötzlich nicht mehr. Warum?

 

! Hier ist eine genaue Analyse des Problems von Nöten. Das Augenmerk sollte aber auf dem Alter der Katzen, dem Geschlecht und eventuellen erschreckenden Ereignissen liegen! Katzen reagieren auf Veränderungen jeglicher Art sehr sensibel.

? Mein Pferd geht nicht alleine vom Stall weg, was kann ich tun?

 

! „Kleben“ ist eine sehr lästige Angewohnheit.

 

In erster Linie sollte hier mit Bodenarbeit und ausgiebigen Spaziergängen (alleine) ein besseres Vertrauensverhältnis erarbeitet werden. Auch viel Abwechslung auf den Ausflügen regt die Neugier des Pferdes auf Neues an. Langeweile sollte unbedingt vermieden werden.

Das Vertrauensverhältnis muss geklärt werden.

 

Bei Ausritten mit anderen Pferden kann das Trennen und wiederkommen von den anderen Tieren immer wieder geübt werden.

 

Konsequenz und Geduld führen hier an´s Ziel.

? Kann man problemlos aus einer Freilaufkatze eine Wohnungskatze machen?

 

! Es gibt einige schwerwiegende Dinge die bei reiner Wohnungshaltung unwiederbringlich wegfallen:

- unterschiedliche Sozialkontakte mit anderen Katze (Freunde, Feinde,        Junge, Alte, Draufgänger, etc…

- geruchliches Markieren im Revier

- selbst erlegte Beute (Selbständigkeit, Abwechslung, Nahrungsvielfalt)

- Brüderschaftstreffen (eine Art friedliches Beisammen- sein mehrerer    Katzen auf neutralem Boden.)

 

Grundsätzlich sollte man einer Katze diese Umstellung ersparen. Sollte diese Maßnahme trotzdem von Nöten sein, hängt es von den individuellen Bedürfnissen der einzelnen Katze ab, inwieweit die Umstellung Probleme bereitet oder überhaupt gelingt!

? Woran erkenne ich einen guten Tierpsychologen?

 

! Ein guter Tierpsychologe (oder Tierverhaltensberater) hat eine fundierte Ausbildung mit diversen Prüfungen zu den einzelnen umfangreichen Themen und am Ende eine Abschlussprüfung (Diplomprüfung).

 

Er kann Ihnen verständlich machen, woran da Problemverhalten liegen kann, recherchiert umfangreich und nimmt sich genügend Zeit. Ferndiagnosen sind fehl am Platz! Seine Vorgehensweise erklärt er Ihnen nachvollziehbar.

 

Er drängt Ihnen nichts auf und bevormundet sie nicht. Er kann Ihnen sagen mit welcher Wahrscheinlichkeit die vorgeschlagenen Maßnahmen Erfolg versprechen.

? Hört mein Pferd auf zu Koppen wenn ich ihm ein anderes Umfeld biete?

 

! Koppen ist, ebenso wie Weben, Kreislaufen, Barrenwetzen, etc. eine Verhaltensweise die sich zwar durch eine Umstellung bessern kann, aber sich meist schon so manifestiert hat, das es nicht zu einem völligen Unterlassen kommt. Gerade in Stresssituationen kann sie wieder auftauchen.

 

Das bedeutet aber nicht, das man die Lebensumstände und Haltungsbedingungen deshalb nicht ändern sollte. Jedes Pferd hat eine artgerechte Haltung verdient!

 

Die im Handel angebotenen Hilfsmittel, die zur Unterlassung des Zwangsverhaltens führen sollen, verursachen zwar teilweise eine augenscheinliche Besserung, doch leisten sie für die Psyche genau das Gegenteil. Sie verhindern nun zusätzlich das Ventil und man könnte sie aus dieser Sicht als Tierquälerisch bezeichnen.

 

Jedes Zwangsverhalten ist das Resultat nicht artgerechter Haltung und unerfüllter Grundbedürfnisse...

? Sylvesterpanik – was kann ich tun?

 

! Beruhigungsmittel sind nicht immer das Wahre, da der Hund sich zwar ruhiger verhält, die Angst machenden Geräusche aber dennoch, bzw. nach neueren Erkenntnissen sogar teilweise noch stärker wahgenommen werden, da die Medikamente die Sinneswahrnehmungen verstärken können. Das kann die Angst noch verschlimmern.

 

Besser sollte man schon weit im Vorfeld (mehrere Monate) eine Desensibilisierung durchführen. Auch sollte sich das Besitzerverhalten in den allermeisten Fällen ändern. Diese Therapie bedarf einiger Zeit, führt aber in den meisten Fällen zu einem sehr guten Ergebnis!

? Dürfen Jäger auf Hunde und Katzen schießen?

 

 

 

! Ein Thema das immer wieder zu Kummer, Tragödien und Streitigkeiten führt. Deshalb hier die geltenden Bestimmungen, welche jedoch in einigen Bundesländern bereits umstritten sind. Dort soll ein entsprechendes Verbot ausgearbeitet werden.

 

 

 

Ich möchte hierbei deutlich darauf hinweisen, dass der folgende Text sich ausschließlich auf jene unter den Jägern bezieht, die nicht der tatsächlichen Hege und Pflege nachgehen, sondern einer sehr primitiven Neigung, derer sich jeder vernünftig denkende Mensch entzieht.

 

 

Tausende Hunde und Katzen fallen deutschen Jägern - neben zahllosen Wildtieren - jedes Jahr zum Opfer. Als Grund für diese Abschüsse gibt die Jägerschaft das angebliche Wildern der Tiere an doch die wahren Gründe für die Vernichtungsfeldzüge gegen Hund und Katze sind noch weitaus erschütternder...

 

 

 

Wie nämlich Schleswig-Holsteins Oberjäger Behnke, vom Jagdschutz-Verband für sein gesamtliterarisches Schaffen ausgezeichnet, schreibt, muss Katzen und Hunden "als Geißeln der Wildbahn unbeirrt der Krieg erklärt werden (...) Sie werden nicht bejagt, sie werden bekämpft!"

 

So auch der Kreisjägermeister Volker Q. (vollständiger Name ist uns bekannt). Der im Jahr 2005 in der Sendung 37° im ZDF, diese Einstellung vertreten hat. Er hatte sogar damit geprahlt, dass er sich eine Hose aus Fellen von geschossenen Katzen hat anfertigen lassen. Diese Katzen hatte er nach eigener Aussage in einem einzigen Winter erlegt, da die Winterfelle die beste Qualität haben.

 

In dem Lehrbuch "Fallenjagd und Fallenfang" wird die Verwendung von Totschlagfallen zur "Bekämpfung der Katzenplage" empfohlen - es wird betont, dass der Verfasser "pro Jahr an die 25 Katzen" schoss, jedoch "jährlich viel mehr in Fallen fing". Andere Jäger gehen in ihren Forderungen sogar so weit, dass "die Katzen mit zwei oder drei Jahren ablieferungspflichtig zur humanen Tötung werden" sollen - mit der Begründung, dass die Katze "im ersten Jahr am Hause (jagt), im zweiten ums Haus und im dritten im Feld" (Behnke, Jagd und Fang des Raubwildes). Abgesehen von der naiv-pauschalen Beschreibung des Jagdverhaltens von Katzen, gibt es keinerlei wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema "Wildernde Katzen", die eine "ökologische" Rechtfertigung des Tötens von Katzen auch nur ansatzweise nahelegen würden.

 

 

 

Doch auch so sind die Richtlinien, die zum Abschuss von Katzen gelten, haarsträubend genug. Gesetzlich ist erlaubt, dass Jäger Katzen erschießen dürfen, wenn diese sich mehr als 200 Meter (unterschiedlich je nach Bundesland bis 500 Meter) vom nächsten bewohnten Haus entfernt hat. Doch das Streifgebiet insbesondere männlicher Katzen - die dementsprechend häufig zum Opfer fallen - kann, wie Biologen zeigten, deutlich größer als 500 Meter im Durchmesser sein. Somit liegt nahe, dass die meisten Katzen de facto gar nicht wildern, sondern sich lediglich innerhalb des arttypischen Bewegungsradius bewegen. Eine Studie bestätigte diese erschütternde Folgerung: Von 300 erschossenen Katzen wurden 136 in einer Entfernung von 300 bis 500 Metern zum nächstgelegenen Haus getötet, weitere 114 starben in einer Distanz von 1000 Metern und lediglich 50 Katzen wurden in einer Entfernung zum nächsten Haus umgebracht, die überhaupt auf das "unkontrollierte" Herumstreunen des betreffenden Tieres schließen ließ. Dennoch fordern Jäger, die "Katzen-Kill-Distanz" von 200 bis 300 Metern (je nach Bundesland) noch weiter herabzusetzen.

 

 

 

Fälle, in denen Hunde unmittelbar vor den Augen ihrer "Besitzer" erschossen wurden, sind ebenfalls keine Seltenheit. So erschoss ein Jäger 1989 die beiden Hunde einer Aachener Musikpädagogin im heimischen Garten - der lapidare Kommentar des Grünrocks: "Die Hunde trugen kein Halsband. Wertstücke waren sie ja sicher nicht." In einem anderen Fall in Reit im Winkl wurde ein nur wenige Meter voraus laufender Schäferhund aus neun Metern Entfernung von einem Jäger angeschossen. Dem jungen Hund, so seine "Besitzerin", sei dabei der gesamte Bauch zerfetzt worden, und man habe den Jäger bitten müssen, dem schwerverletzten Tier den Gnadenschuss zu geben - wofür wiederum zwei Schüsse vonnöten gewesen seien. Schockierende Beispiele wie diese gibt es zu Tausenden. Seit bestehen der IJH hat sich weder an der Menge noch der Grausamkeit der Fälle etwas geändert

 

 

 

Es ist wahrlich entlarvend, mit welchem Hass sich Jäger gegen jede Form vierbeiniger oder geflügelter "Mitjäger" wenden - nicht nur gegen Füchse, Marder und Habichte, sondern ebenso gegen Hunde und Katzen. Der Grund hierfür dürfte nicht nur der Wunsch nach hohen Abschusszahlen, sondern auch die "jagdliche Freude" beim Abschuss von Haustieren sein. Doch was würden Sie sagen, wenn Ihr Hund oder Ihre Katze eines Tages der Jagdlust eines Schießwütigen zum Opfer fallen oder sich mit letzter Kraft blutverschmiert nach Hause schleppen würde?

 

 

 

Jäger betreiben mit dem Verkauf der Felle erschossener Katzen und Hunde in Deutschland ein einträgliches Nebengeschäft. So kann es vorkommen, dass Sie in einem Geschäft plötzlich vor einem Kleidungsstück stehen, das mit dem Fell Ihrer vor kurzem auf so unerklärliche Weise abhanden gekommenen Katze hergestellt wurde.

 

Und noch ein weiterer Text zum Thema...

 

Kiel. Ein Jäger hatte das Tier angeblich mehrfach in seinem Revier beim Wildern beobachtet und schließlich erschossen. Obwohl das Tier und dessen Besitzer im Dorf bekannt waren, hatte es vor dem Abschuss des Welpen keine Warnung der Eigentümer gegeben. „So etwas darf sich nicht mehr wiederholen – weder bei uns im Dorf, noch anderswo“, sagt Carmen Ritchie, die nun für eine Gesetzesänderung kämpft.

Im Landeshaus wird dafür Unterstützung signalisiert. „Auch wir wollen nicht, dass Haustiere abgeschossen werden“, sagt SPD-Umweltexpertin Sandra Redmann. Ihre Fraktion sei für dieses Thema offen. Auch die grüne Naturschutzexpertin Marlies Fritzen sagt: „Ich bin gegen den Abschuss von Haustieren.“

Vorbild für eine Reform könnte das sächsische Jagdgesetz sein. Dort muss ein Jagdschutzberechtigter, der einen wildernden Hund beobachtet und schießen will, eine Erlaubnis bei der jeweiligen Jagdbehörde stellen und einen triftigen Grund für den geplanten Abschuss vorbringen. „Natürlich ist dies eine aufwendige, aber sehr sinnvolle Vorgabe“, sagt Wolf Freiherr von Schenk, Leiter des Wildparks Eekholt bei Großenaspe und Wolfsexperte des Landes. In anderen Ländern habe es bereits Verwechslungen gegeben und geschossene Hunde hätten sich bei genauerer Betrachtung als Wolf herausgestellt. Einen Vorwurf macht von Schenck den Schützen nicht: „Selbst für Experten ist es bisweilen schwer, zwischen Hund und Wolf zu differenzieren – vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen.“

Marcus Börner vom Landesjagdverband (LJV) hält davon wenig. „Eine versehentliche Erlegung eines Wolfes anstelle eines wildernden Hundes hat es in Schleswig-Holstein nicht gegeben.“ Überdies gebe es nur sehr wenige Hunderassen, die eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Wolf haben. Am stärksten seien Wölfe noch immer durch den Straßenverkehr gefährdet.

Trotz des Vorfalls in Boksee sieht sich die Jägerschaft im Norden zu Unrecht in der Kritik. Vielmehr seien es die Halter von Hunden und Katzen, die Aufsichtspflicht und Erziehung ihrer Haustiere nicht ernst genug nehmen würden. „Elend und Qualen verletzter Wildtiere werden leider kaum von der Gesellschaft wahr genommen“, sagt der LJV-Vorstand. Die Ausübung des Jagdschutzes, zu dem auch das Erlegen wildernder Hunde und Katzen gehöre, sei klar gesetzlich geregelt. „Diese Befugnis beschränkt sich ausschließlich auf Jagdschutzberechtigte – und keiner dieser Jägerinnen und Jäger, die oft selber Hunde oder Katzen halten, macht davon leichtsinnig Gebrauch“, versichert Börner. Die Tötung sei das letzte Mittel. „In der Regel wird vorher das persönliche Gespräch mit den Haltern, sofern möglich, gesucht oder eine Strafanzeige bei der Polizei gestellt.“

Nach Angaben des Umweltministeriums hat es im Jagdjahr 2012 nicht einen einzigen Abschuss eines Hundes im Lande gegeben. Anders sieht es bei Katzen mit mehr als 5000 erlegten verwilderten Tieren aus, die laut LJV eine besondere Gefährdung heimischer Wildtiere seien. „Eine einzelne freilaufende Katze erbeutet durchschnittlich 200 Kleinsäuger und Vögel pro Jahr. In Schleswig-Holstein wird davon ausgegangen, dass es bis zu 75000 verwilderte Hauskatzen gibt“, zählt Börner auf.

? Mein Pferd bockt unkontrollierbar. Was kann ich tun?

 

! Das Augenmerk sollte auf verschiedene Faktoren gerichtet sein. Wie alt ist das Pferd? Wie benimmt es sich bei der Bodenarbeit? Wie benimmt es sich mit / ohne Sattel? Ist es gesund? Wie wird es gehalten?

 

Ein Dominanzproblem, unzureichende Bewegung, ein schmerzender Rücken oder unpassendes Sattelzeug können hier unter Anderem die Ursache sein!

? Warum treten Hunde auf der Stelle oder drehen sich im Kreis, bevor sie sich hinlegen?

 

! Man vermutet dahinter ein ursprünglich wölfisches Verhalten, bei dem durch diese Vorbereitung Gras niedergetreten werden soll, um seine gute Schlafkuhle zu schaffen.

 

Es kann aber auch dazu dienen, die perfekte Einrollform für ein geschütztes, eingedrehtes Liegen zu ermöglichen.

? Warum spielen Katzen mit Mäusen bevor sie sie fressen?

 

! Es ist kein Spiel im eigentlichen Sinne. Junge Katzen üben sich hierbei in der Jagd und Handhabung ihrer späteren Beute. Bei älteren Katzen kann es ein aufgestauter Jagdtrieb sein, der zu einer Übersprungshandlung, dem Spielen, führt.

 

Es kann sich auch um eine besonders wehrhafte Beute handeln, welche durch das „Spielen“ zuerst geschwächt wird, bevor die Katze den Tötungsbiss wagt.

? Sollte man einen Hund, der ausbüchst, bestrafen, wenn er zurückkommt?

 

! Nein, denn dadurch wird ihm das zurückkommen als unangenehm in Erinnerung bleiben. Er wird zwar zurückkommen, sich damit aber noch mehr Zeit lassen und Ihre Nähe aus Angst vor Strafe meiden!

Hier sollte man ihm lieber das dableiben schmackhafter machen...

? Gibt es bei Katzen eine Verbindung zwischen Fellfarbe und Geschlecht?

 

! Ja, die gibt es. Dreifarbige und schildpattfarbene Tiere sind meist weiblich, während rein rostfarbene Tiere meist männlich sind. Schildpattfarbene Kater sind in der Regel unfruchtbar (Chromosomenabnormalität)!

? Mein Pferd wurde seit Jahren nicht mehr geritten. Wie fange ich wieder an?

 

! Auch aus einem lange nicht gerittenen Pferd kann wieder ein Reitpferd werden. Wichtig hierbei ist viel Zeit, Einfühlungsvermögen und der individuelle Charakter jedes Pferdes.

 

An allererster Stelle stehen hier viel Bodenarbeit, Spaziergänge, Spiele vom Boden aus. Vor den ersten Reitversuchen muss unbedingt die Ausrüstung überprüft und der Sattel neu angepasst werden, da sich der Körperbau des Tieres verändert!

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